Autor

Steve Alten

Cover


Inhalt

Jonas Taylor, inzwischen ein angesehener Paläontologe. Seine Frau ist nicht nur schön und schlau, sondern auch sehr auf ihre Arbeit fixiert. Genauso wie Jonas. Nach Jahren tauchen auf einmal alte Bekannte auf, die ihn daran erinnern was ihn damals dazu brachte Paläontologe zu werden. Eigentlich war er Marinetaucher und half der Mariene ungesehene Orte unter dem Wasser aufzunehmen. Dort hatte er auch die erste Begegnung mit einem Megalodon - oder war das etas nur Einbildung?

Review

zu den Charakteren

Jonas Taylor
Ich muss gestehen, trotz, dass er eher ein ruhiger, fast zynischer Charakter ist und hat ist er mir von Anfang an sympathisch gewesen. Es war interessant mal keinen queligen, aufgedrehten oder aggressiven Charakter in der Hauptrolle zu sehen. Ein Schicksalsschlag folgt dem nächsten und verpasst ihn derbe Hiebe die er zu verarbeiten versucht. Ach und da gibt es ja noch einen scheiterten Hauptcharkter der eher gegen ihn als mit ihm spielt.

Der Meg
Ich glaube mir kann ein Hai nicht unsympathisch sein. Und genialer Weise bekommt der Hai hier eine Art Persönlichkeit. Das finde ich cool.
Denkt aber jetzt nicht, dass man den Hai reden oder denken hört - das wäre ja lächerlich (es sei denn es ist ein Kinderbuch! smilesmile)! Aber nein, es wird aus seiner Perspektive geschrieben, man liest was von ihm ausposauntet, was er macht und auch warum er das macht - auch, wenn das jeden klar ist. Ich finde das echt genial rüber gebracht ohne das es unrealistisch wirkt! daumenhoch

Maggie
Sie war zu Beginn recht interessant, aber wurde direkt als Geheimnis präsentiert. Jedenfalls wirkte es so auf mich. Man erfährt seeeehr schnell warum. Der Grund ist zwar bitter und gemein, treibt die Geschichte aber gut an wie ich finde. Da sie sehr für ihre Arbeit lebt bin ich gar nicht drum herum gekommen sie zu ignorieren und sie nicht mögen zu können. Das war zwar quasi fast schon so hervorgeschossenen vom Autor. lach2 Sie schafft es auch nicht mich ansatzweise nachvollziehen zu lassen warum sie etwas macht oder sagt! schulterzuck

Terry Tanaka und Masao Tanaka
Lustiger Weise waren mir beide sehr schnell sehr sympathisch. Auch wenn sie eher weniger von Taylor begeistert war. Ich hab den Paoa immer als sehr aufrichtig, Waise und realistisch angesehen. Hin und wieder auch als alten Träumer, aber das war er ja auch - mit seiner Insel-Idee (die ich selber klasse fand). Die beiden haben sehr dazu beigetragen, dass ich der Geschichte gern folgte (ach, ist gelogen, ich habe nur wegen des Hais gelesen mundzu)

Weitere Charaktere wie Taylors Freund, Mac, der Arzt und der alte Käpt'n
Ich muss gestehen, dass die meisten interessante Charaktere waren, die einen aber durchaus zur Weisglut getrieben haben. Eigentlich hab ich hier eher negative Einteilungen zu den Typen, bis auf zu Mac - der Mann ist durch und durch genial. Der hat mich ernsthaft öfters zum Lachen gebraucht auch wenn die Situation alles andere als lustig war.

zum Inhalt

Ein unterhaltsames, interessantes und abwechslungsreiches Buch. smile

Das hier ist das erste Hai-Buch das ich gelesen hab. Und es war direkt ein seeehr gelungenes. Ich hab nicht damit gerechnet, dass mich das fesseln könnte und sowas gut geschrieben sein kann. Aber warum nicht? Weil viele Filme so absurd gemacht sind, dass man es dann von Büchern auch erwartet? Ja, irgendwie schön. Daher bin ich echt positiv überrascht, dass mich das Buch fesseln konnte. Ich hab das Buch innerhalb einer guten Woche gelesen gehabt. Was für meine Verhältnisse schnell ist. Aber das passiert mir wirklich nur bei richtig guten Büchern. zwinker

Was ich richtig gut empfand war der Wechsel zwischen Szenen von den Personen und dem Hai. Total genial geschrieben. Und das wichtigste: Glaubwürdig. Ohne groß die Gedanken und ‚Gefühle’ des Haies zu beschreiben. Nur was er macht und eventuell was er wahrnimmt. Also genau das vom Hai beschrieben, was ihn ausmacht. verliebt daumenhoch Das fand ich echt brillant. Das war so klar und simpel angefangen, aber mal neu und eben daher so fesselnd und spannend. Auf die Idee muss man erstmal kommen. Nicht, dass sie total weit her geholt und besonders ist, aber sie ist halt einfach selten. smile

Für mich trägt auch hier dazu bei, dass ich das Buch so schnell durch hatte ist, dass es sich super gelesen hat. Es las sich wirklich flüssig und man konnte immer gut der Handlung folgen. Immer, wenn ich das Buch zu geklappt hab waren sie Szenen noch gut vor meinem Auge und, wenn ich es dann wieder aufgeklappt hab war es so, als habe ich gar nicht aufgehört. top
Ich kann aber nicht sagen ob es daran lag, dass ich einfach das Genre liebe oder weil es echt gut geschrieben ist. Ich denke es ist zum Teil ein Misch aus beiden und sicher auch, dass ich Zeit hatte es zu lesen. Ich könnte mich komplett drauf konzentrieren.

Viele kennen mich inzwischen. Auch wer dem Blog folgt und in viele Reviews rein gelesen hat müsste bemerkt haben, dass ich ein Fam von Haien bin. Alles was damit zu tun hat. Hai-Filme und auch Hai-Bücher. Es war also nicht gaaanz schwer mich zu begeistert. Ich finde das Thema einfach ‚cool‘. Die Idee das ganze auch in ein Buch zu packen und dann auch noch die richtige und passende Umsetzung zu finden. Atemberaubend. Die Vorstellung das es wirklich so sein könnte.

Allein das Thema Hai fasziniert mich sehr. Ich könnte sowas immer lesen und ich fänd es nicht langweilig. Da ist es nicht schwer mich zu begeistern. Dennoch kann ich sicher gut einschätzen, ob etwas gut gemacht ist oder nicht - glaube ich. Ich mein, ich sag das bei Filmen ja auch. Wobei, viel auch mit Geschmäckern zu tun hat. Aber naja. Und jede Meinung geht auseinander.
Dennoch denke ich, dass es bei Büchern fast noch besser einzuschätzen ist, ob ein Buch gut ist oder nicht. Ich merke das sehr stark daran, wie lang ich für ein Buch brauche. smile

Nun, nach dem ersten Hai-Buch, dass mich schon echt begeistern konnte, bin ich gespannt ob die anderen Hai-Bücher von ihm und natürlich auch von anderen mich ebenfalls so fesseln können. lach2 Jedes Buch ist anders, jeder Autor schreibt anders - das ist mir bewusst.
Daher bin ich ja so gespannt. Ich hege einfach keine Erwartungen und kann somit nicht enttäuscht werden. zwinker

Abschließend kann ich nur sagen, dass das Buch wirklich klasse ist. Dass man aber auf das Genre und auch auf solche Art von ‚Horror‘ stehen muss. Denn nicht, dass jemand Horror mag, aber mit Haien nichts anfangen kann und dann enttäuscht ist. zwinker

Mein Fazit: Super