S no Yuiitsu M no Zettai

Rei Toma

übersetzt von Klara Schulze


Sie kennen sich seit sie klein sind und Mamoru Mamiya würde alles für Sawako Sato tun. Sie nutzt das aus, bis sie bemerkt was ihr fehlt, nachdem er geht.
Mizuki Hosoya begegnet eines Tages einer Katze die zwei verschieden Augenfarben hat. Kurz darauf taucht Rui auf, der ebenfalls zwei verschiedene Augenfarben hat. Zufall?
Und weitere Geschichten...

Review

zu den Zeichnungen

Der Manga hat einen sehr schönen Stil. Die Charaktere waren sehr abwechslungsreich, was ich ganz schön und erfrischend finde. 

Außerdem ist mir noch etwas aufgefallen und da ich nicht weiß wo ich es sonst hin tun soll, pack ich es hier mit hin.
Mir gefiel die Schrift in den Sprechblasen. Sie war sehr leserlich, nicht zu langweilig oder unleserlich. Gefiel mir und ich fand es erfrischend. smilesmile
(Der Manga war einer der ersten die ich gelesen hab, wahrscheinlich ist mir da sowas wie 'anderer Schreibstil' nochmal eher aufgefallen! schulterzuck)

Aber wie gesagt, an sich haben mir die Zeichnungen gut gefallen und ich konnte mich gut mit den Bildern und Geschichten anfreunden, sodass das Lesen eher ein Vergnügen anstatt eine Folter war. zwinker

zu den Charakteren

Einfach nur S und absolut M
Offensichtlich scheint Sawako Sato sehr beliebt zu sein (zwar kommt das nicht richtig so rüber, aber ich schließe mal aus dem gesagten). Sie ist sehr hübsch und macht dies auch recht Public. Nicht, dass sie irgendwie angibt oder sehr arrogant ist. Nur weiß sie unter anderem, dass ihr Kindheitsfreund Mamoru Mamiya alles für sie tun würde. Mich selber hat sie jetzt nicht wirklich angesprochen, so als Charakter.

Mamoru Mamiya ist sehr beliebt und gut aussehend. Und doch hat er nur Augen für Sawako. Er ist regelrecht ihr Diener, weil er in ihrer Schuld steht seit sie klein sind. Damals war sie es die ihn beschützte, nun beschützt er sie. Und liebt sie. Das sagt er  ihr jedoch nicht, oder schafft es nicht. Mir war er recht sympatisch, weil er eigentlich immer ruhig blieb, egal wie Sawako drauf war.


Jitterburg
Akane Kono lebt seit dem Tot ihrer Mutter allein. Sie fühlt sich recht einsam, ist etwas in sich gekehrt und sehr melancholisch. Jedoch ändert sich das mit dem Einzug ihrer fehlenden Familie. Ihr Vater und ihre drei Bruder ziehen bei ihr ein und plötzlich spürt sie wieder die fehlende Wärme. Ich finde sie irgendwie süß. smilesmile

Der jüngste ihrer Bruder ist Tokiwa Manabe. Er will sie nicht als Schwester akzeptieren und zeigt ihr das auch direkt. Er wirkt kühl und etwas frech. Hat aber dennoch irgendwas interessantes und fesselndes an sich. Sehr fesselnd. zwinker

Asagi Manabe ist der zweitälteste der Bruder und ziemlich schräg drauf. Er will Akane immer füttern und behüten. Irgendwie wirkt er auf mich sehr creazy. Ich find ihn aber auch lustig und interessant. Hübsch ist er auf jedenfall, trotz langen Haaren. smilesmile

Und der letzte, aber älteste im Bunde ist Fuji Manabe. Er ist etwas verschlossen, aber dennoch einfach der große Bruder wie man sich ihn vorstellt. Ich mochte ihn direkt, er hat eine gewisse Ausstrahlung die ihn sympathisch macht. schulterzuck


My dear cat
Die junge Mizuki Hosoya ist ziemlich naiv und recht träumerisch. Sie wirkt auf mich eher beunruhigt und eigen. Irgendwie ist sie mir zu klein und unnahbar. Das fand ich schade. Einer der wenigen Personen der ich keine Gefühle gegenüber hegte. tutmirleid

Takeya ist Mizukis fester Freund. Oder besser er wird es zu Beginn der Kurzgeschichte. Ich find ihn ganz süß. Allerdings kommt er nicht zu oft vor, was ich schade finde. tutmirleid Mir war er lieber als dieser Rui.

Rui hat zwei verschiedene Augenfarben und ihn umgibt ein Geheimnis. Jedenfalls macht es den Eindruck. Aber schnell wird klar, dass er ziemlich eigen und auch etwas merkwürdig ist. Er ist fasziniert von Mizuki, aber man weiß nicht wo er her kommt und ob er ehrliches Interesse an Mizuki hegt.


Bet!!
Toko Koga ist ziemlich verwirrend. Sie fand Kyosuke Saeki mal eine Zeit lang ganz süß und hat auch für ihn geschwärmt. Nun jedoch nicht mehr und so lässt sie sich auf ein Spiel ein. Sie ist recht naiv und lässt eine ganze Menge mit sich machen. Ich glaub im „wahren“ Leben hätte sie ganz schön kläglich versagt. Ich möchte sie nicht als dumm abstempeln, denn naiv trifft es einfach besser. Mir waren auch ihre Gefühlsausbrüche zu viel. tutmirleid

Kyosuke Saeki fand ich wiederum sehr interessant. Er war wirklich sexy und faszinieren. Auf eine sehr folternde Art. Man dachte sich als, dass man ihn eher nicht mögen sollte und tat es dann doch. Er war irgendwie sehr gefühlvoll und einfach gut beschrieben, dass man ihn interessant fand. smile


Liebesplanetarium
Die frisch getrennte Satoko Fukaya ist ziemlich fertig. Sie zieht bald um und macht deswegen mit ihrem Freund Schluss. Sie ist sehr in sich gekehrt, nah am Wasser gebaut und doch mag ich sie irgendwie. Ich mag ihre strahlende Art, ihre langen Haare. Es war komisch, dass sie nur kurz getrauert hat, aber wenn ich so einen wie Koki vor mir stehen gehabt hätte, dann hätte ich auch nicht lange getrauert. zwinker

Koki Nanasawa ist wirklich attraktiv. Er ist Brillenträger, ein Astro-Freak und dennoch ziemlich sexy. Er macht was her. Ich fand ihn von Anfang an sympathisch, er hat mich nicht vom Hocker gehauen, aber es war auch nicht verkehrt seine ruhige und eigensinnige Art kennen zu lernen. Das ‚eigensinnig‘ soll nicht negativ sein. Im Gegenteil. :D

zum Inhalt

Ein voller Manga, mit vielen Geschichten die mir gut gefielen. smile

Ich fand es sehr viel an Inhalt, dank 5 Geschichten wieder, aber ich hatte mich ja schließlich dran gewöhnt. Ich fand es nicht schlimm, dass es mehrerer Geschichten waren.

Und doch war es recht komisch sooo viele zu haben. Es sind einige Geschichten etwas unter gegangen und konnten dann auch nicht mehr alles im Gesamten aufwerten. Das ist immer schade, aber war jetzt auch nicht super tragisch.

Ich werd jetzt einfach mal einzeln wieder was sagen, so wie ihr es (hoffentlich) von den Einzelnbändern bei mir gewohnt seit. zwinker

Einfach nur S und absolut M, die erste Geschichte, wirkte etwas aufgesetzt. Eine solche Geschichte zu Beginn zu machen hilft mir nicht immer rein zu kommen. Man hatte das Gefühl man spürt nicht ganz so recht wie es jetzt um Sawako und Manoru steht. Keine Ahnubg wie ich das Beschreiben soll.
Mir gefiel die Story sehr gut, aber gegen Ende fragte ich mich ständig, was ich jetzt fühlen oder denken soll. tutmirleid

Als zweite Story konnte Jitterbug mich allerdings sehr in seinen Bann ziehen. Sie war von Anfang an eher realistischer als die erste und hatte ausreichend Gefühl und Ehrlichkeit, dass es sowohl berührte und begeisterte. smile
Auch wirkte die Geschichte nicht innerhalb weniger Seiten zuuu schnell erzählt, dass haben ja diese Kurzgeschichten leider immer so an sich.
Natürlich ist so eine Geschwister-Geschichte komisch, allerdings steckt hinter der Geschichte mehr als man zuerst denkt, sodass es schon wieder einiges rechtfertigt.

Mache ich weiter mit My dear cat.
Mein erster Gedanke war „Ein Junge der eine Katze ist? Ernsthaft? Wie krank!“ Aber dann konnte ich mich drauf einlassen und fand einige Beschreibungen und Gedanken, Endungen und Eindrücke sehr cool. Es war mal anderes, es war ‚fantastisch’, es war kreativ und es war sehr auch witzig.
Nicht, dass die Geschichte mich total gefesselt hat, dass war nicht der Fall, aber ich konnte durch aus schon viel von der Geschichte mit nehmen.

Dann komm ich zur Vorletzten und besten Geschichte: Bet!!
Ich fand sie mit Abstand am Besten. Dieses hin und her, dann der männliche Part, der mich meistens am ehesten begeistern kann. Es ist eine schöne, nervenaufreibende Geschichte. Ich mochte sie sehr. Auch wenn mich die Gefühlsausbrüche von Toko Koga etwas in den Wahnsinn treiben konnten.
Letztendlich hat Kyosuke Saeki alles wieder raus gerissen für mich, er schien für mich hier als neutrale Person die Stimmung zu beeinflussen. smilesmile

Und nun zur letzten Geschichte. Liebespanetarium.
Mhh, der Anfang der Geschichte war etwas... grenzwertig. Nicht unglaublich schlecht, aber auch nicht die beste Methode eine Geschichte beginnen zu wollen. Es ist okay, wenn eine Story mit einer Trennung beginnt. Aber hier steckte noch mehr dahinter - schwer zu beschreiben. Ich will zum einen nichts Spoilern, zum anderen auch nicht einfach mich irgendwo rein steigern wo es nicht nötig ist. Daher sag ich jetzt dazu nichts weiter.
Ich mochte aber wie die Geschichte dann weiter geführt wurde, es war interessant zu sehen, wie sich die Gefühle zweier Menschen so ähnlich und doch so verschieden sein können. So nah und dann so fern. Es war einfach schön zu sehen, wie sich diese zwei Menschen näherten, mit ihren Gedanken, ihren Gefühlen und Emotionen.

Die Extra-Geschichte zur ersten Geschichte werde ich natürlich auch noch erwähnen. Denn in Die Melancholie von M ging es hauptsächlich um die männliche Besetzung in Einfach nur S und absolut M, Mamoru Mamiya.
Es geht darum, dass man erfährt wie es ihm geht als bester Freund Sawako‘s. Er scheint ja sehr in sie vernarrt zu sein und hier erklärt sich ein bisschen wie das aussieht und wie er das sieht. smile
Die Story ist sehr süß gemacht, ich mochte es zu einer vorhandenen Geschichte ein bisschen mehr zu erfahren. smile Auch wenn es in diesem Fall etwas unnötig war, denn man kannte die meisten Situation einfach schon. tutmirleid


Sechs Geschichten! phu
Das ist schon eine ganze Menge in einem Band. Ich dachte zuerst Ich würde das toll finden. Zu lesen ist es okay, zum Reviews schreiben ist es uuuuuultra lästig. Aber ich mach es ja gern! zunge2

Da mir aber hier hauptsächlich die Storys gut gefielen kann ich keine mega schlechte Bewertung abgeben. Aber da sich das alles eher so auf ‚fifty-firty‘ auslegen lässt, kann ich nur sagen, dass ich mich auf die ‚goldene Mitte’ einigen muss. kuss

Mein Fazit: Gut