Autor

Walter Moers

Cover

Inhalt

Prinzessin Dylia leidet an der wohl schlimmsten Krankheit in ganz Zamonien. Selbst die besten Ärzte können ihr nicht helfen. Als sie eines Nachts, in der sie wie so oft an Schlaflosigkeit leidet, ein kleiner Gnom besucht. Sein Name: Havarios Opal, ein Nachtmahr der ihr zeigen will, dass es eigentlich nur eine Lösung gibt in ihrem Fall.

Somit beginnt eine lange und atemberaubende Reise durch Dylias eigene Gedanken.

Review

zu den Charakteren

Dylia
Ich muss gestehen, dass ich nicht wirklich mit ihr tauschen will. Dylia hat nur eine Sache, die ich schön finde und das ist ihr Name. Der ist irgendwie interessant und besonders. Allerdings ist der Rest an ihr weder besonders, noch spannend oder anderes. Ich finde ihr Leben (als Prinzessin) ziemlich langweilig. Alles andere als interessant und aufregend, und auch will ich nachdem sie ihre kleine Reise beginnt nicht mit ihr tauschen. Ich kann mir spannendere vorstellen als in meinem Kopf umherzuirren und von einem hässlichen Wesen mit Fremdwörtern beworfen zu werden. Da würde ich lieber in den Gedärmen von toten Tieren mit einer sprechenden Fliege langsam ertrinken - fragt mich nicht mehrst dieser Vergleich soll, er viel mir so ein und ich fand es passte.
Und doch mochte ich Dylia in gewissen Situationen sehr gern. Zum Beispiel als sie gegen Ende fliegen konnte. Ich beschreib nicht zu viel, ich will niemanden den Spaß verderben. smilesmile

Havarios Opal
Der hässliche Gnom an Dylias Seite hatte etwas an sich was ich von der ersten Sekunde an mochte. Mal abgesehen davon, dass er mit dem 7. Kapitel kam und endlich Dialoge im Buch vor kamen - und man nicht anfing neben Dylias Gedanken die Stufen zählte die sie in ihren Türmen erklomm (weil sie nicht schlafen konnte). Er brachte Schwung in die Geschichte und in Dylias Leben. Ich fand ihn witzig, grässlich und skrupellos. Er war einfach ehrlich, spitzbübisch und et as hinterlistig. Er dachte mehr an sich, als an andere und bewahrte ein interessantes Geheimnis - das man schnell vorher wusste, oder doch nicht!?
Ich war von ihm angetan, denn er war ein guter Begleiter der Dylia von seiner Art in nichts nachstand. zwinker

Die Wesen
Ich nenne sie jetzt einfach mal „Wesen“, eigentlich sind es eben nicht nur Wesen. Oder doch? Schwer zu sagen.
Diese jedoch tue ich in eine Kategorie, denn sie sind zwar Teil der Geschichte aber sie sagen nichts, oder nichts wichtiges. Viele sind nur Gestalten und eben einfach da. Die Zwielichtzwerge, die Zergesser, die Geome oder auch die türkisen Thalamiten. Alles Wesen, Gestalten... Kreaturen des Gedächtnis der Prinzessin.
Ich fand sie brachten Farbe ins Buch - wortwörtlich - und machten die Geschichte fast glaubwürdig und realistisch. Ich möchte das. Dieses fantastische. smile

zum Inhalt

Ein wirklich gutes, gelungenes, jedoch langatmige und ziehendes Werk.

Ich bin hin und her gerissen.
Das Buch ist gut. Aber es steckt sooo vieles darin was mich echt zur Weißglut brachte.
Ich versuche euch dies in Worte zu fassen und hier aufs ‚Papier‘ zu bringen. tutmirleid

Als ich das Buch kaufte, beziehungsweise mein Mann es kaufte, dachte ich, dass das Buch eher an Kinder wäre. Da ich immer dachte, dass auch Käpt’n Blaubär an Kinder/für Kinder geschrieben sei. Ich weiß zum anderem immer noch nicht ob das stimmt, aber da das auch in meinem Bücherregal steht werde ich es ja noch herausfinden.

Hier jedoch musste ich recht schnell herausfinden, dass das Buch zwar hin und wieder recht kindgerecht wirkte, aber ich leider sagen muss, dass ich es nicht verstanden hätte als Kind. Die ganzen Wörter (ob Fremdwörter, erfundene Wörter oder gar Fachwörter) hielten mich doch ganz schön auf Trapp. Ich googelte sie nicht nebenbei, keine Sorge, sonst wäre ich wahrscheinlich heute noch am Lesen.

Schnell würde mir klar, dass das Thema wirklich sehr ernst war. Es geht um das menschliche Gehirn und auch darum, dass zwischen Wahnsinn und Fantasie manchmal nur ein kleiner Draht liegt. Ich finde das ganz schön erschreckend, dass sowas thematisiert wird, obwohl es so voller Farbe und irgendwie auch hin und wieder Witz ist. Jedenfalls fühlte ich mich öfters veräppelt. Also eher auf die negative Art eines Witzes. Aber egal.

Das Buch ist durchaus gut geschrieben. Doch leider geht für mich die Handlung viel zu träge voran. Ganz davon abgesehen, dass das Buch erst nach den ersten 7 Kapiteln so richtig in Fahrt kommt. Vorher dachte ich echt ich schaff das Buch nie zu lesen. Nicht, weil es so anstrengend wegen Wörtern war. Es war gerade zu langweilig. Ich konnte mich kaum wach halten abends und tagsüber wollte ich nicht lesen. Ich hätte es mal tun sollen, denn da lese ich für gewöhnlich schneller. Aber das hat ja hier eigentlich nichts zur Sache.

Hin und wieder wies das Buch interessante Handlungszweige auf. Aber alles in allem konnte es mich nicht wirklich begeistern. Es traf nicht meinen Geschmack, konnte mich nicht wirklich begeistern. tutmirleid

Somit werde ich das Buch nicht empfehlen, aber ihm auch keine allzu schlechte Bewertung geben. Grund für letztes ist, dass ich denke, dass das Buch viel mehr Potential hat als ich denke. Vielleicht war ich nur nicht reif forceas Buch! smilesmile

Mein Fazit: Gut