Autorin

Mhairi McFarlane

Übersetzt von Karin Dufner und Ulrike Laszlo

Cover


Inhalt

Anna Alessi wurde damals in der Schule auf übelste Weise gemoppt. Sie war aber auch ein perfektes Opfer, übergewichtig und hat sich nie gewährt. Heute sieht das alles ganz anders aus, sie hat sich äußerlich sehr verändert. Viele Männer stehen auf sie, sogar ihre Studenten geben alles dafür bei ihr in der Sprechstunde zu landen. Dank ihrer Freundin, Michelle, begegnet sie ihren Peinigern auf einem Klassentreffen, zu dem sie nur geht da ihre Freundin sie zwingt die Vergangenheit somit ruhen lassen zu können. Sie trifft dort auf James Fraser, den sie damals angehimmelt hat. Aber er und alle anderen ihres Jahrgangs erkennen sie nicht und fragen sich stattdessen wer die unbekannte Schöne ist. Aus dem Grund flüchtet Anna von diesem Fest. Jedoch scheint das Schicksal etwas anderes mit ihr vor zu haben, denn nach diesem Tag trifft sie erneut auf James und muss sogar mit ihm zusammenarbeiten.

Review

zu den Charakteren

Eine unglaublich geniale Charakterbeschreibung, ich fühlte mich seit Anfang an total beeinflusst und die Personen wirkten sehr klar und sehr detailliert beschrieben. Aber komme ich besser zu den Personen einzeln.

 

 

Anna (Aureliana) Alessi

Ganz klar hat Anna einfach die größte Rolle. Die ersten Kapitel sind nur auf sie abgestimmt, auf ihr Leben und ihren Charakter. Mich persönlich hat das etwas gelangweilt, weil ich gern etwas über James gelesen hätte und dann gern sofort was zu ihnen zusammen. Aber ich finde meine Meinung da sollte nicht zu hoch angesetzt werden, denn da ist jeder anders und zeigt einen anderen Geschmack. Anna wurde allerdings so gut beschrieben, dass man sofort wusste mit wem man s zu tun hatte. In den ersten Momenten fand ich sie äußerst langweilig, aber das ist ebenfalls Geschmackssache. Nach und nach wurde ich richtig warm mit ihr. Ich weiß nicht, aber man muss sie mögen, weil sie wahnsinnig menschlich wirkt.

 

James Fraser

Er soll eigentlich der Böse sein, aber nach seinem Schicksal empfand ich ihn alles andere als unsympathisch. Man hatte direkt das Gefühl, den echten, heutigen, älteren, reiferen James vor Augen zu haben. Zwar hatte ich kein richtiges Gesicht vor Augen, aber er soll ja angeblich verdammt gut aussehen. zwinker Ich finde ihn tatsächlich sogar wahnsinnig witzig, charmant und sehr ehrlich. Ich mochte ihn nach den ersten Szenen die nur von ihm waren.

 

Michelle

Sie ist die beste Freundin von Anna, die sie durch das Abnehmen kennen gelernt hat. Sie ist eine sehr direkte Person, nimmt kein Blatt vor den Mund und weiß ganz genau wie sie mit Anna umgehen soll. Ich finde sie richtig klasse. Ich kann gar nicht mehr sagen, sie ist wirklich unglaublich toll.

 

Daniel

Eigentlich nennen Michelle und Anna ihn nur Dan. Ich war mir zu Beginn absolut nicht sicher ob er schwul ist oder nicht. Aber als dann seine Freundin auftauchte habe ich den Gedanken sofort wieder verworfen. lach2 Diese Freundin scheint Michelle alles andere zu gefallen und auch Anna ist nicht ganz von ihr begeistert. Das Erstere sie nicht toll fand empfand ich zuerst als Eifersucht, steht sie etwa auf Dan? Ich finde es voll gut, dass ich mir all die Gedanken gemacht haben, wenn sie auch widerlegt wurden, das sagt für mich nur, dass die Geschichte eben doch nicht ganz vorhersehbar war. Zurück zu Daniel. dumdidum Ich mochte ihn von Anfang an, bis zum Ende.

 

Eva

Die Ex-Frau. Oder Frau. Oder was auch immer. James wusste da ja auch nicht immer ganz so gut Bescheid, weil er sie ja wieder haben wollte. Allerdings war Eva einem von Anfang an unsympathisch. Also da kann man nicht mal sagen, dass das Geschmackssache ist. Sie ist einfach ultra unsympathisch. Und eine dreckige H***. Ich schreibe es nicht aus. mundzu Wie James dieses Wesen lieben kann verstehe ich nicht.

 

Patrick

Der Arbeitskollege von Anna, der zu ihr ein sehr gutes Verhältnis hat. Und ich hab von Anfang an gedacht, dass er was von ihr will. Und hier lag ich tatsächlich richtig, aber er war nicht wirklich vorsichtig was das angeht. Er ist eigentlich relativ nett und sympathisch, zu Beginn mochte ich ihn auch. Zum Ende hin tat er mir fast nur noch leid. tutmirleid

 

Aggy (Agatha) Alessi

Die kleine, jüngere Schwester von Anna, die wohl schon immer dünn war. lach2 Ne, Scherz. Ich mochte sie tatsächlich sehr, auch wenn ihre Art hin und wieder seeeeehr grenzwertig war und vieles was sie getan hat echt ziemlich über die Strenge schlug. Aber ihre liebe zu Anna und Annas Liebe zu ihr war einfach immer zu spüren und das mochte ich total. Ganz besonders dann, wenn man von der Vergangenheit gesprochen hat - oder es zum Thema kam, was ja oft war.

zum Inhalt

Das Buch ist einfach... unglaublich toll. verliebt

 

Ich fand den Anfang/Prolog seeeehr gelungen. Der macht sofort neugierig. Außerdem musste ich echt die Tränen zurück halten, denn was damals Abging bei Anna war echt voll heftig. Mir gefällt aber wie dieses Szenario entstanden und beschrieben ist.

 

Dann ging es jedoch sehr schleppend weiter. Ich musste echt mit mir kämpfen nicht einfach zu pausieren und was anderes zu machen, oder was anderes zu lesen. Aber ich habe einfach weiter gelesen und gehofft, dass der Schub vorbei geht. Es wird halt am Anfang sau viel von Anna erzählt, wen sie alles kennt, wen sie mag und wie sie tickt. Ganz besonders letzteres wurde manchmal so in die Länge gezogen, dass es mich echt überforderte. Mir ging das dann ab und an so hoch, dass ich nicht mal mehr wusste was ich eben gerade eigentlich gelesen habe.

Das klingt schlimm, soll aber niemanden Abhalten etwas anderes zu denken. Denn es ist nur mein Eindruck.

 

Aber dann bekam auch James seinen Platz und ab da war ich voll und ganz in der Geschichte vertieft. Habe mit ihm und mit Anna mit gelitten, sie geliebt und sie einfach verstanden.

 

Als dann kurz darauf auch bereits das Klassentreffen stattfand hat man erst so richtig verstanden, was da alles abgehen wird und wie Anna auf ihre Umwelt wirkt. Sie scheint eine wirklich gut aussehende Frau zu sein (geworden zu sein). Ich mag es, wenn sich Frauen verändern und ich kann mir das auch richtig vorstellen. Denn ich bezweifle, dass Anna früher hässlich war. Ich glaube einfach nur, dass sie zu viel Gewicht auf den Hüften hatte. Was Abnehmen mit einem alles macht, was es nicht nur mit der Figur macht sondern aber auch mit dem Gesicht. Das kann man sich manchmal nicht vorstellen, wenn man es so in einem Buch zu lesen bekommt. Aber das haben wir hier gar nicht. Deswegen denke ich sollte man das auch jeden Fall im Hinterköpfchen behalten. Sicher kennt jeder eine Person in seiner Umgebung die mal etwas Übergewichtig war und abgenommen hat. besserwisser

 

Ich empfand die erste Begegnung mit James und Anna seeeehr kurz und hatte mir viel mehr erhofft, aber es war schließlich egal, denn sie begegnen sich wieder. :D

 

Sie lernen sich richtig kennen. Neu kennen. Nur Anna weiß wer der andere ist. James hat keine Ahnung, dass er Anna kennt.

Zuerst war mir das ungeheuer, denn es würde eh eines Tages raus kommen. Und es kommt natürlich raus! Aber das war eine so wundervolle Art. Natürlich wusste man ungefähr wie es ausgehen könnte. Meine Vorstellungen wurde getroffen und ich hätte nichts anderes erwartet.

Aber ich fand es in der Situation fast schon schade, dass es genau da geschah. Ich hab mir da soooo viel anderes in der Situation von ihnen gewünscht. Aber natürlich wäre das nochmal etwas anders dann geworden, wenn es später heraus gekommen wäre.

 

Und dann kam eine Wendung, die hätte mir klar sein sollen, war es aber nicht. tutmirleid

 

Aber ich mag jetzt nicht mehr erzählen, ich mag euch das Buch wärmstens empfehlen, denn ich fand es richtig klasse. Die letzten (keine Ahnung) 40 Kapitel - dazu muss gesagt sein, dass die Kapitel nicht sehr lang sind - habe ich in 2 Tagen durchgelesen, weil es dann so spannend wurde. top

 

Mein Fazit: Super