Autor

Nicolas Wild
Übersetzt von Ulrich Pröfrock

Cover

 

 

 

Original Titel-Bild nicht gefunden

(daher ist auch im Titel-Bild hier den deutschen Namen eingetragen)


Inhalt

Auf der Suche nach der Wahrheit im Todesfall von Kyros Yazdani begibt sich Nicolas Wild auf eine spannende Reise von Paris über den Iran bis hin zur Schweiz. Ihn begleiten die Töchter Kyros und andere Beteiligte oder Vertraute Kyros'.

Review

zu den Charakteren

Insgesammt gibt es keinen Charakter den ich nicht passnd finde, oder eben zu anstrengend. Im Gegenteil, ich war von allen sehr begeistert und war interessiert was sie mit der Geschichte zu tun haben.

 

 

Nicolas Wild

Als ich den Comic anfing war mir nicht klar, dass der Autor Hauotcharakter der Geschichte war. Aber das machte mir das Buch nur nach und nach Vertrauter und persönlicher. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben, wie ich das mein. Aber irgendwie gefiel mir der Charakter Nicolas sehr gut, auch wenn ich immer wieder hoffe, dass er sich verliebte und eine kleine Liebesgeschichte beginnen würde. smile

 

Sofia Yazdani

Die Tochter des Opfers. Ich fand sie von Anfang an sehr interessant und auch sympathisch. Aber auch genauso faszinierend und mysteriös. Sie hätte alles sein können für mich. Sie hatte eine gewisse Ausstrahlung die Ich mächtig toll fand.

Sie hat mir richtig gut gefallen.

 

Kyros Yazdani

Zwar war dieser ein toter Mann im Buch und wurde auch immer so benannt. Aber es gab sogenannte Rückblenden die ihn einem offenbarten. Ich fand das wirklich toll und kam einen Eindruck von ihm. Ich könnte ihm nicht einschätzen. Er hätte der böse Religöse sein können, aber auch der de eben das richtige tunt - und eben der Gute war. Wirklich unklar zu sagen. Ich fand aber er hatte eine gewisse Persönlichkeit sie ihn besonders interessant machte.

 

Andere Charaktere

Ich werde nicht alle einzeln aufzählen. Das dauert mir jetzt einfach zu lange. Aber es fehlen noch Sofias Schwester und Mutter, aber auch der angebliche Mörder und weitere Menschen die Kyros gut kannten und im Laufe der Geschichte aufgegriffen wurden und auftauchen. Sie waren alle für sich allein interessant und faszinierend. Aber auch manche genauso merkwürdig und fragwürdig - mir regelrecht suspekt - sodass sie nicht wirklich glaubwürdig waren.

zu den Zeichnungen

 

 

Da das Buch eben ein Comic ist und zwar auch aus Text besteht, doch teils auch aus Krafik muss ich das als einzelnen Punkt auflisten. Und möchte hiermit etwas zu den Zeichnungen sagen.

Ach, Mona, das wäre jetzt niemandem aufgefallen! oerx

 

 

Und zwar finde ich die Zeichnungen ziemlich gelungen. Sehr kreativ und schon schlicht. Nicht zu aufgetragen oder zu verrückt. Sehr einfach und gelungen einfach. Ich könnte mich damit richtig gut begleiten lassen. Sie waren unterhaltsam und wirkten nicht zu simpel. Auch wenn sie fix recht einfach vorkommen. Und dennoch Volker liebe und Kreativität sprühen.

 

Sie begleiten den Text super und unterstützen ihn gut. Ich bin sehr positiv davon angetan. Außerdem War es halt auch mal was ganz anderes. Auch im gesamten war es mal was anderes - aber nach den letzten Romanen und Kinderbüchern tat ein Comic mal wieder ganz gut. zwinker

zum Inhalt

Interessant, was anderes, aber sich auch zuuu viel Geschichte.

 

Ich muss gestehen, dass ich fast das komplette Buch/Comic gedacht habe, dass es sich in der Geschichte um wahre Begebenheiten handelt.

Letztendlich aber hab ich erfahren, dass zwar der Zoroastrismus tatsächlich besteht, aber die gesamte Geschichte um den Fall des ermordeten Kyros Yadzani erfunden ist.

Das ist ja nicht schlecht, aber es zeigt einfach, dass der Autor gute Arbeit geleistet hat. top

 

Ich finde, dass mit der Erzählung des Glaubens der Zoroanier einfach der Glaube der an den Rest der Story bei mir gestiegen ist. Ich war so felsenfest davon überzeugt, dass das alles so passiert sein muss, dass es mich jetzt fast enttäuscht aber auch fasziniert, dass es eben doch erfunden ist.

Enttäuscht, weil es eine rührende, ehrliche, ergreifende und sehr realistische Geschichte ist. Fasziniert, weil ich finde, dass es viel Talent braucht jemanden so zu überzeugen, dass man glaubt was man da liest.

 

Okay, ich gebe aber auch zu, dass es bei mir einfach war mich im Glauben zu lassen, dass die Geschichte hätte wahr sein können.

Einfach, weil ich gar nicht wusste, dass es den Zoroastrismus gibt, dass selber einige bekannte Personen (Queen Sänger Freddy Mercury zum Beispiel) dieser Religion beigehörten. Aber ich hab das ja geglaubt und daher auch blauäugigerweise den Rest der Erzählungen geglaubt.

Als ich dann las, dass der Autor wirklich Charakter in der Geschiche war und auch davon schrieb, dass er da eben ein Comic drauß machen will (und es ja auch getan hat) war ich halt doppelt davon überzeugt, dass es wahr ist.

So kann man sich täuschen, Mh!? zwinker

 

Ich bin allerdings nicht komplett angetan. Für mich fehlten etwas mehr zwischenmenschliche Dinge. Einfach etwas Gefühl. Ich hatte das Gefühl ich würde im Buch/Comic nur aufgeklärt was es mit der Religion auf sich hat und was es heißt Zoroanier zu sein. Und wie es im Iran läuft oder eben wie es nicht läuft.

Das war dann doch etwas enttäuschend. tutmirleid

 

Aber es gab etwas, was ich besonders gut fand, so als 'zwischenmenschliche' Dinge. Die Witze. Hin und wieder kamen nämlich kleine, hin und wieder sehr schwach zu erkennende Witze. Sehr trocken und nebensächlich.

Zum Beispiel der, dass Nicolas Wild in einer Szene etwas erklärt was offensichtlich ist, oder aber in einer anderen eine total nüchterne Antwort gibt, diese aber eben ein Witz ist. Und auch gut fand ich wie die Frau von Kyros befragt wurde ob ihr Mann schon einmal entführt wurde und sie darauf sagt „Ja... er wurde fünf- oder sechsmal entführt!“ smilesmile

 

Der Comic ist gut gestalten, übersichtlich und hat einfache Beschreibungen. Natürlich kam ich nicht immer hinter her und brauchte nicht so viel Eckdaten, Kunstwerke und religöse Hintergrund-Geschichten - das ist aber nur meine Meinung! - denn ich empfand es hin und wieder recht erschwerend der Handlung zu folgen und mich demnach zu konzentrieren.

 

Doch kann ich den Comic nur empfehlen, wenn jemand Interesse an anderen Religionen hat und einfach mal etwas anderes lesen möchte, denn er unterhält und wird bildlich super begleitet. smile

 

Ich war begeistert, trotz, dass ich hier sage, dass es mich auch etwas angestrengt hat.

Ich bin wirklich geteilter Meinung. eek

 

Mein Fazit: Gut