Autorin

Caro Martini

Cover

Inhalt

Lucie Stein bekommt auf einem Flohmarkt ein Navi für einen super Preis - obwohl sie diesen Dingern nicht traut, denn bisher ist sie immer gut allein zu ihrem Ziel gekommen. Doch dieses Navi ändert ihr Leben. Es beginnt damit, dass es ihren Namen kennt und sie persönlich anspricht. Allerdings hat es offensichtlich ein Eigenleben, denn es fährt Lucie nur dahin wo es selber hin will. Somit erfährt und erlebt Lucie Dinge die ihr komplettes Leben ändern.

Review

zu den Charakteren

Die meisten Personen sind super gut beschrieben, keiner wirkt fehl am Platz, jeder hat seinen Grund in der geschichte zu sein. top

 

 

Lucie

Mit der Hauptperson wurde ich super schnell warm. Sie war direkt menschlich und ich hab mich in ihr wieder gesehen - nicht, dass ich auch auf meinen Chef stehe (wäre komisch, dieser ist eine Frau… also, es wäre nicht komisch, aber ihr wisst was ich mein!).

Sie ist total witzig, ironisch und super süß naiv und etwas dusselig. Sie versucht aus ihrem Schicksal schlau zu werden und fragt sich somit allerlei Dinge und/oder malt sie sich aus.

Von Anfang bis Ende war ich von ihr gefesselt, begeistert und sie hat mich amüsiert!

 

Das Navi

Ich finde Er, Sie, Es hat eine eigene Beschreibung/Meinung verdient!

Das Navi, mit seinem Eigenleben, ist das was das Buch so interessant macht. Man fragt sich von der ersten Sekunde an, warum es weiß wer Lucie und und all ihre Mitmenschen sind und vor allem warum es alles weiß, was diese Personen nicht wissen.

Ich finde das Navi total genial. Es ist nicht übertrieben nervig, nicht zu besserwisserisch. Es ist einfach nur lustig und lässt einen schmunzeln. top

 

Charlie

Die beste Freundin von Lucie ist super selbstverliebt und selbstbezogen. Es muss immer um sie gehen. Was jedoch gut ist, es kam nicht so herüber. Es war nicht krass so deutlich, wie ich es jetzt beschrieben hab. Sie ist da sehr schlau, die gute Charlie. Denn nur dank Lucie erfährt man, wie unwichtig ihre Freundin ihr ist. Also wie unwichtig Lucie Charlie ist. silberblick Doch eigentlich ist sie gar nicht schlimm, wie ich sie jetzt beschreibe. Irgendwann hört sie ihrer Freundin auch endlich zu und leidet schließlich mit ihr. smile

 

David Engelbrecht

Der ach so tolle Chef von Lucie. augenroll

Am Anfang fand ich ihn noch okay, aber als er dann eine Bitte an sie hatte dachte ich mir schon, dass der Mann einen völligen Schaden hat. Kurz darauf wurde mein Wissen nur noch bestätigt. Er hat nicht nur einen Schaden, er ist auch noch völlig schmierig und ein kleines Arschloch. mundzu

Er war definitiv ein toller Anti-Charakter!

 

Juliane Schmieder

Eine Studentin, die wohl in Lucies Alter ist. Sie ist auf der Uni in der Lucie als Sekretärin für Dr. Engelbrecht arbeitet. Sie versucht immer mit dem Lehrer zu reden, aber das gelingt ihr nicht, denn er versucht ihr immer aus dem Weg zu gehen. Dabei ist Juliane gar nicht so schlimm, im Gegenteil...

 

Janina Winkler

Eine weitere Studentin. Allerdings wohl sehr hübsch. Und dennoch konnte ich mich nie so richtig mit ihr anfreunden. Aber das brauchte ich nicht, bereits am Anfang weiß man warum sie einem unsympathisch ist. Seit dem wird sich das nicht ändern. doesen

 

Christian

Ein Typ den Lucie das erste mal im Park beim Joggen trifft. Er scheint super von sich überzeugt zu sein. Ein weiteres Mal trifft sie auf ihn, als sie eine alte Klassenkameradin in einem etwas kleinerem Park beim Joggen trifft.

Ich fand ihn von Anfang an super interessant und wusste bei der ersten Begegnung, dass er wieder auftauchen würde. :D

zum Inhalt

Ein super interessantes, amüsantes und unterhaltendes Buch, für zwischendurch.

 

Ich war direkt gefesselt… wobei das Wort nicht ganz passend ist. Ich konnte es gut lesen, hab die Seiten schnell lesen können… das Buch war sehr einfach, packend und flüssig geschrieben. Einfacher Einstieg, Lucie führte amüsante Dialoge (ob mit sich selber oder mit anderen), die Charaktere waren zwar nicht meeeega ausgearbeitet, aber ließen einen dennoch gut in die Geschichte gleiten.

Für mich müssen Charaktere auch nicht super ausgearbeitet sein. Sie sollten einfach nur glaubwürdig sein, sie sollten nicht in der Geschichte schweben und ihr Leben dort nur führen und mich nicht begeistern. zwinker

 

Die Idee eines Navis als Glücksbringer ist super Zeitgetreu. Es passt zur heutigen Zeit, es passt dazu, dass super viele Menschen ohne Internet oder andere Hilfsmittel nicht mehr klar kommen. Es passt einfach! daumenhoch

 

Besonders mag ich, das das Navi einfach Dinge weiß, dieses gar nicht wissen kann. Und man sich bis zum Ende hin fragt, warum es das weiß. Und ob da vielleicht jemand hinter steckt, der all das weiß, der Lucie kennt…

Jedenfalls ging es mir so.

 

Auftretende Personen hatten dann immer wieder ihre eigene Rolle… ja, klingt plausibel. Aber man merkte, dass sie echt einfach zur Story gehören mussten, dass es kein Weg daran vorbei ging. Sie wirkten alle sehr stimmig und gar nicht so, wo man sagen konnte 'die hätte nicht in der Geschichte sein müssen, denn sie trägt nichts zu ihr dazu bei'.

Ich mag so was, wenn ein jeder Charakter seinen Grund in der Geschichte sein zu müssen hat. Und wenn er passt. smile

 

Ein weiterer Punkt, der mich überraschte ist, dass es die Autorin bis recht zum Ende hin schaffte die Liebesgeschichte hinten an zu stellen. Ich hätte nicht gedacht, dass mich das Buch komplett überzeugt, ohne, dass es wenigstens etwas zu der Liebesgeschichte zu lesen gab. Nicht, dass es immer wieder Andeutungen gab, denn das gab es… aber es war einfach wirklich Nebensache. Und dass mich der Inhalt dennoch so gut unterhielt schockiert mich jetzt am Ende fast. :D Ich bin nämlich immer jemand der viel lieber von Liebe und dem ganzem 'Kitsch' liest, als den Sinn hinter der Geschichte mitzubekommen. Aber hier war es ganz einfach hinter zu kommen, abgesehen davon, dass es der Hauptcharakterin auch recht schnell klar war, was hier gespielt wurde. Oder ihr Unterbewusstsein es wusste und ihr immer wieder klar machen wollte.

 

Allerdings gab es etwas, dass mich gegen Ende etwas traurig stimmte. Ich hatte mir eine kleine Wendung etwas anders vorgestellt. Dennoch war diese, die im Buch war, auch völlig okay und wahrscheinlich besser und sinnvoller. Ich hätte mir jedoch etwas anderes erhofft. Bin dadurch aber nicht enttäuscht, oder so. Jedenfalls nicht wahnsinnig, sodass es dem Buch an Leseratten entzogen würde. zwinker

 

In dem Sinne… an jeden der das Buch entdeckt hat, oder dieses Review hier nur liest: Lies das Buch! Es ist toll. Es ist schön für zwischendurch, es lässt schmunzeln und abtauchen! Wundervoll. top

Lasst euch mitnehmen von den immer wieder kehrenden Worten „Hallo, Lucie, wo soll es denn hingehen?

 

Mein Fazit: Super