Autorin

White Rabbit Tale

Übersetzt von IthilRin

Cover

Inhalt

Daphnes Leben scheint sich völlig auf den Kopf gestellt zu haben. Es passiert dort immer das, was sie nicht will. Klar, das sagt sich so einfach, aber es ist wirklich so. Wenn sie es nicht besser sagen würde, dann würde sie es mit einem schlechtem Disney Film vergleichen - ihre eigenen Worte. Sie liebt Disney Filme und weiß bestens Bescheid. Deswegen ist sie auch davon überzeugt, dass sie niemals zu den hübschen Disney-Prinzessinnen zählen wird.

Seit ihren ersten Sommerferienjop-Tagen hegt sie Interesse an einem Kollegen. Sein Name: Jason. Sein Aussehen: Durchaus akzeptabel. Das Problem: Ist Jason so wie er gibt?

Ihre Freundinnen und ihr weiterer Kollege Sevin (der ebenfalls der Bruder einer ihrer Freundinnen ist) begleiten sie über und in ihren Arbeitstagen und darüber hinaus.

Review

zu den Charakteren

Eine gute Geschichte braucht auch ihre Charaktere und eine Geschichte kommt fast NIE ohne Besetzung aus und so auch diese. Ich bin von den Charakteren mehr als begeistert und da es zu der englischen, als auch zur deutschen Version Bilder zu den Charakteren gibt werde ich Bilder zu meiner Meinung hinzufügen. Da der englische Hauptcast mit sehr kleinen Bildern versehen ist werden die Personen der deutschen Charakteren etwas größer zu sehen sein. Außerdem versuche ich meine Meinung nicht zu sehr ausarten zu lassen, sondern sie eher kurz zu halten. Ich werde nicht zu jedem was schreiben, das warne ich jetzt schon mal vor. Da ich (persönlich) einige Personen eher unwichtig zum Erwähnen finde.

Daphne

In der Original-Version finde ich sie fast passender, muss ich sagen. Als fast einzige. Denn, dass Vanessa Hudgens die eher unscheinige Daphne spielen sollte war etwas unlogisch - denn Vanessa ist alles andere als unscheinbar. Aber egal. Dass ich ihren Charakter, ihre Art von Anfang an mochte macht alles andere wett. Ich liebe Daphne, sie ist wirklich sympathisch, witzig und kann durchaus auch mal kratzbürstig sein. Ganz besonders mochte ich, dass sie nie eine Ahnung davon hatte wie gut sie doch bei den Männern ankommt. Das war sehr unterhaltsam. Ich mag ihre Macken, ihre Menschlickeit. Sie ist nicht perfekt und das macht sie einfach sehr authentisch.

Flo

Eine von Daphnes besten Freunden und die eher ruhigere von ihnen. Was aber nicht heißt, dass sie es nicht auch mal krachen lässt. Denn zum Ende hin passiert noch etwas wirklich krasses in der Freundschaft. Ich mag Flo aber, sie ist einfach herzlich, süß und ich hatte echt jeden im Kopf aber nicht Amanda. Wobei ich bei Geschichten selten jemanden vorgeplantes vor Augen habe.

Jia

Sie ist Daphnes andere beste Freundin und man merkt irgendwie sofort, dass sie kein Blatt vor den Mund nimmt und das gefällt mir. Es kann aber auch sehr schnell wirklich unangenehm werden, da sie auch ganz schön gemein sein kann, ganz besonders zu Martin. Dennoch finde ich Jias Rolle sehr passend und sie wirbelt die Geschichte sehr auf. Auf eine positive Art. Sie ist einer der Spannungspersonen der Geschichte.

Sevin

Der Bruder von Flo und eigentlich sollte das völlig reichen. Jedenfalls zu Beginn der Geschichte. Und komischer Weise konnte ich (ein absoluter NICHT 1D Fan) mit Harry richtig gut als Sevin in der Geschichte. Sevin bekommt im Laufe der Geschichte eine so große Rolle, dass er Schlussendlich zum Hauptcast gehört. *zwinker* Ich mag die Art wie Daphne und er immer wieder aneinander geraten oder aber einfach nur seine Blicke - die ich wirklich gut beschrieben finde.

Jason

Der Held der Geschichte. Allerdings auch nur zu Beginn. Komischerweise fand ich ihn zu Beginn der Geschichte wirklich interessant, hübsch finde ich ihn aber nicht. Gut, dass man ihn 'hassen' lernt. Wobei 'hassen' etwas fies klingt. Oder? Ich weiß nicht. Jedenfalls ist er irgendwann auch völlig unwichtig - ich verrate zu viel. *tutmirleid*

 

Ben

Ein sehr guter Charakter, der auch eher 'später' vor kommt. Aber ich finde sowoh dank dem Bild als auch dank seiner Art finde ich ihn ultra sympathisch und zuckersüß. Er hilft Daphne durch viele schwere Phasen und bereitete mir immer wieder ein Lächeln auf die Lippen. Er ist echt klasse.

Martin

Ach, er ist ebenfalls zuckersüß. Oder sogar noch mehr als Ben? Schwer zu sagen, aber vielleicht auch auf eine andere Art und Weise. Jia kann ihn nicht besonders leiden, konnte sie noch nie. Er wiederum, er hat sie damals geliebt, bevor er weg gefahren ist. Und jetzt taucht er wieder auf, geht wieder mit aufs College und wirft mit seinem neuem Aussehen alles um - oder alle? *lach2*

Ryan

Für mich war er von Anfang an eine Last. Für Daphne nicht, denn er und sie beginnen irgendwann einander sehr zu mögen. Und eigentlich müsste er mir fast leid tun, denn Daphne schafft es nicht (dank ihrem komischen Mutter-Verlust- und allgemeinen verkorksten Gefühlsverhalten) richtig mit ihren Gefühlen klar zu kommen.

 

Zander

Ein wirklich unangenehmer Charakter, für mich. Er wirkt sehr nett und ehrlich, außerdem mag Flo ihn auch sehr. Aber er zeigt im Laufe der Geschichte sein wahres Gesicht und bringt Daphne in eine blöde Situation zwischen sich und ihren Freunden (wo sie aber auch nicht ganz unbeteiligt ist).

zum Inhalt

Nachdem ich die ersten paar Zeilen gelesen habe war ich begeistert und völlig in der Geschichte abgetaucht.

 

Wobei das nicht ganz stimmt. Allein der Titel war es der mich schmunzeln und neugierig werden lies. Ich musste wissen was in der Geschichte vorkommen.

 

Ich mochte es immer wieder die netten, sehr amüsanten Andeutungen auf Disneys Prinzessinnen und ihrer Freunde/Begleiter zu lesen.

 

Aber zurück zum Anfang.

Die Geschichte beginnt bereits mit den ersten herzhaften Lachern. Man fühlt sich direkt angesprochen und ganz besonders Daphne schließt man sofort ins Herz.

Auch wenn ich zugeben muss, dass mir im Laufe der Geschichte nicht mehr wirklich klar war, warum sie sich nicht attraktiv findet.

 

Die Geschichte geht (Gott sei Dank) nicht nur um den Sommerjop. Er geht weit darüber hinaus - kann man das sagen? Klingt unpassend. Aber egal.

Die Schule geht weiter und man erkennt, dass Daphne eben noch ein Teeni ist und das macht sie sympathisch und die Geschichte sehr abwechslungsreich und interessant.

Nachdem schließlich auch heraus kommt, dass Daphne in einer Therapie ist wird es erst recht spannend. Denn sie vertraut ihrer Therapeutin anscheinend mehr an, als manch anderem in ihrem Leben. Ganz besonders zu ihrem Vater hegt sie ein eher ungreifbares Verhältnis. Es ist aber nicht so, dass sie ihn nicht liebt, denn das tut sie. Aber nach dem Tot ihrer Mutter scheint es den beiden an besonderen Momenten zu fehlen.

Das und viel mehr (wie zum Beispiel ihre wechselnde Beziehung zu Sevin - der nach und nach eine sehr große (Haupt)rolle spielt - und zu ihren Freunden) ist richtig, richtig gut aufs Papier gebracht.

 

Es ist als tauche man völlig in eine andere Welt. Es ist das was ich beim Lesen brauche. Ich hab diese Geschichte echt wirklich gesuchtet. Und das ist untertrieben.

 

Alles wirkt so einfach, so unbeschwert. Als habe die Autorin (ich gehe davon aus, dass es sich bei der Hauptautorin um eine weibliche handelt) die Finger über die Tastatur gelegt, ihre Finger sich von allein bewegt haben und sich die Geschichte im Alleingang geschrieben hätte. Als habe die Autorin gedacht, ihre Finger sich bewegt und die Wörter sich gefunden. Es klingt (von mir) vielleicht übertrieben. Aber ich empfinde es wirklich so.

 

Alles macht seinen Sinn. Die ganzen wiederkehrenden Anspielungen auf Disney-Filme, weil Daphne die Filme liebt, passt unglaublich. Sie macht die Geschichte zu etwas besonderem.

 

Und nachdem ich gecheckt hab auf was diese Geschichte hinaus läuft, was recht schnell ging, war ich eh gefesselt. Denn ich mag diese (ich will nicht spoilern) gewissen Wendungen und Konstellationen.

 

Wenn ich will, könnte ich jetzt ewig weiter schreiben.

Ich versuche es zu vermeiden und jetzt nur noch das Wichtigste zu sagen. Alles andere werde ich bei den Personen eben ausschweifend erwähnen.

Zum einem geht es nochmal um den Inhalt. Und zwar liebe ich die guten Umschwünge der Geschichte. Sie hält einen immer wieder in Spannung, in Aufregung, in Faszination, in Atem. Das ist berauschend, fesselnd und unterhaltsam in einem. Perfekt.

Es ist unglaublich wie die Geschichte einen hin und wieder überrascht hat. Mich jedenfalls - kann ja nur von mir reden. zwinker

 

Und nun noch das wichtigste für mich.

Etwas das mir wirklich am Herzen liegt, es zu erwähnen ist, dass ich es einer Person zu danken hab, dass ich die Geschichte auf deutsch lesen konnte. Die Geschichte ist nämlich (wie vielleicht unschwer am Titel zu erkennen) eigentlich auf englisch verfasst. Und die gute IthliRin (die ich auf Wattpad kennen lernen durfte) hat diese Geschichte übersetzt und sie dem deutschem Publikum zum Lesen (nach Erlaubnis der Autorin) dargelegt. Und so auch mir.

Also ein riiiiiesiges DANKE dafür. ganzdolllieb

 

Mein Fazit: Super