Ponmagal Vandhal

Jyothika als Venba / Angel / Sakthijothi (Vorstellung)
R. Parthiban als Rajarathnam
K. Bhagyaraj als 'Petition' Pethuraj
Thiyagarajan als Varatharajan
Pratap K. Pothan als Richter
R. Pandiarajan als Karpooram
Subbu Panchu als DSP R. Alexander
Vinodhini Vaidyanathan als Venbas Nachbarin
Akshara Kishor als junge Venba

Nach 15 Jahren möchte die junge Venba den Fall einer Frau wieder eröffnen, in dem die Frau (Sakhtijothi, genannt Jothi) als schuldig verurteilt wurde, weil sie mehrere kleine Mädchen gekidnappt und getötet haben soll. Venba ist von ihrer Unschuld überzeugt und legt dem Gericht viele Beweise dafür vor. Der mächtige Varatharajan will aber nicht, dass der Fall neu eröffnet wird, weil sein Sohn damals von Jothi erschossen wurde mit der Waffe seines Vaters. Viele Mütter sind gegen Venba und das Ganze wird verzwickter und erschütternder, je mehr Venba in die Geschichte eintaucht.

Review

zu den Stars

Gut, dass der Film wegen seines Hauptcastes lebt….

 

 

Wenn Jyothika nicht die Hauptrolle gespielt hätte, ich weiß nicht ob ich es geschafft hätte bis zum wichtigen und spannenden Teil ausgehalten hätte.  Der Film lebt dank Jyothika, aber vielleicht geht das auch nur mir so, weil ich sie echt gerne sehe und ich liebe wie toll sie in dramatischen Szenen spielt.

 

 

R. Parthiban und Thiyagarajan erwähne ich, weil sie noch um einiges mehr an Szenen bekamen, als alle aderen. Interessante Charaktere, die trotz gemeiner Reibungen wirklich was zeigten und eben dem Film entsprechend genügend Spannung gaben.

 

 

Andere wie Ashara Kishor (Hello Namasthe) und K. Bhagyaraj (Uthamaputhiran) hatten eher kleinere Rollen - also nooooch mal kleiner! - und die waren seeehr gut und angenehm, führten die Story für mich sehr gut an.

zum Inhalt

Ein durchaus unterhaltender, ernster, spannender, wenn auch recht dunkel, fad und schwach gemachter Film.

Er lebt seeeehr stark von seinem Hauptstar, was in dem Sinne blöd ist, weil man den Film somit entweder gut oder eher weniger gut sehen kann.

Inhaltlich ist er durchweg darauf ausgelegt eine Story zu verfolgen die weder romantisch noch actionreich ist - viel Drama, viel Moral und ein absoluter emotionaller Kontext, der entweder gefällt oder nicht.


POSITIV
Ich muss sagen, dass die Story mich durchaus gepackt hat und das trotz, dass es eine absolut simple, klischeehaft und recht unspektakuläre Idee ist.   Ich war voll drin, obwohl ich englischen Untertitel hatte, ich konnte dem Film folgen, weil ich es wollte und es selber interessant fand.

Der Film baute ab einer gewissen Zeit richtig Spannung auf und zur Mitte hin brachte er natürlich den gewissen 'Boom', man hat schon nach einem Dialog erwartet, dass ein 'Boom' kommt, welcher war einem aber nicht ganz klar. Es zog sich anschließend wirklich gut weiter, das half.

Jyothika war einfach super. Auch, wenn ich es schade fand, dass sie eben aussah wie sie. So alt wie sie. Sie hätte etwas jünger aussehen müssen um eben eine - keine Ahnung – 30jährige? zu spielen. Ich werd das niemandem zum Vorwurf machen, ich bin ja eh eher dafür, dass niemand 'verschönert' wird, aber ja…

Ich war sogar selber überrascht, dass mich die ein oder andere Szene so sehr mitgenommen hat, dass ich wirklich anfing herzzerreißend zu weinen und richtig mit gelitten hab. Das zeugt einfach davon, dass das Timing, das Schauspiel und die Hintergrundmusik ihre Aufgabe erfüllt haben.

NEGATIV
Eher weniger gut fand ich, dass der Film ein wenig brauchte… wobei, es bei mir siiiiicher daran lag, dass ich eben englischen Untertitel hatte mit dem ich (nach längerem) mal wieder drauf klar kommen musste. Ich hab gefühlt das ganze Jahr keinen Film mit englischem Untertitel gesehen – vielleicht eben Kuruvi davor…

Auch schade fande ich, dass es Songs gab. Der Film hätte sehr gut auch nur mit Hintergrundmusik ausgekommen können. Ich will mich nicht beschweren, es ist nun mal eben ein indischer Film. Aber dennoch, irgendwie hätte ich es nicht gebraucht, weil ich die Musik eher fehl am Platz fand und auch nicht so herausragend.


Schlussendlich ist der Film gelungener, als ich zuerst dachte und es auch nach einmal schlafen sehe… ich hätte nicht gedacht, dass er mich noch überzeugt, nachdem ich am Anfang einfach damit rechnete, dass eher doch eher nur so semi gut sein könnte.

Allerdings kann ich wirklich eine kleine Empfehlung aussprechen. Das Thema ist sehr ernst, sehr berührend, ergreifend und doch sehr gut umgesetzt wurden.


Mein Fazit: Gut


zu den Songs

Ein tatsächlich eher sehr schwacher Soundtrack den ich nicht wirklich im Film brauchte und von dem ich auch das Gefühl hatte, dass nur zwei überhaupt im Film vorkamen...

 

 

Kalaigiradhey Kanave
Fast klingt der Song nach Hoffnung. Nach dem Anfang oder dem Ende. Govind Vasantha hat eine ultra angenehme und vertraute Stimme. Der Song ist wahnsinnig angenehm, obwohl ich stark davon ausgehe, dass er etwas leidet vom Text her.

 

 

Pookalin Porvai
Ich kann mich nicht an den Sound erinnern, vielleicht an Szenen im Film doie zum Sound passen… aber - verbessert mich gern - der Song kam nicht im Film vor. Er ist nett, haut mich aber nicht vom Hocker.

 

 

Vaa Chellam
Brindha Sivakumar hat eine sehr angenehme Stimme, die mir den Song sehr erträglich macht. Ich würde den Song nicht so dauerhaft hören, aber er ist angenehm und er ist so zum hören sogar angenehmer, als im Film.

 

Vaanamai Naan
Der Song beginnt schon so, als müsse man direkt weinen. Ich kann das gar nicht beschreiben, man will schreien, man will weglaufen, man will nicht weiter hören, kein Kopfkino bekommen. Einfach purer Schmerz. Aber das ist gut, das ist was der Song aussagen will - und demnach ist er gelungen. Wenn auch in einer eher negativen Version. :(

 

 

Vaan Thooralgal
Ein eher anstregender Song. Die Stimme von Chinmayi ist anstrengend/bedrückend und gut zu gleich. Ein verwirrendes Gefühl sich in einem Moment total unglücklich zu fühlen und dann kurz zu merken, dass das Herz aufgeht…