Autorin

Yuki Shiraishi

Cover


Inhalt

SPOILERGEFAHR

(dies ist der 3. Teil des Mangas Kimi wa, Ore ga... - bitte, zuerst zum 1. Teil übergehen, falls du den noch nicht kennst/gelesen hast.)

Die Situationen spitzen sich zusammen. Für Minato Asahina wird es immer schwieriger zu vertuschen, dass sie ein Mädchen ist, dass sich für einen Jungen ausgibt. Soshi Kanzaki hat sie inzwischen ihre Liebe gestanden, obwohl sie zuvor noch für Takumi Sakaki geschwärmt hat. Daher ist es auch schwierig nun zu ihren Gefühlen zu stehen, denn dieser und viele andere des Teams wissen nicht, dass sie ein Mädchen ist. Die Sache ist jedoch schon kompliziert, seit Soshi laut und deutlich, für alle hörbar, seine Liebe gestanden hat.

Review

zu den Zeichnungen

Ich hab einiges schon in den letzten Teilen gesagt. Wenn ihr also gern noch mal das gleiche lesen wollt, dann schaut doch gern bei Teil 1 und Teil 2 vorbei! smilesmile


Die Autorin gehört für mich leider, was nicht gemein klingen soll - aber halt meine Meinung ist -, nicht zu den Besten im Tokyopop-Verlag. Ich hab schon wesentlich besserer gesehen. Und tatsächlich noch keine schlechteren! tutmirleid

Was aber nicht heißt, dass ich den Zeichenstiel als „für die Tonne“ bezeichnen würde. Ganz im Gegenteil. Nur leider fehlten mir die guten ausdrucksstarken und tollen Zeichnungen, die ich nun mit dem Verlag verbinde. schulterzuck

zu den Charakteren

Soshi Kanzaki bekommt hier wieder mehr Raum, weil hauptsächlich aus seiner Sicht geschrieben wird. Ich finde das, wie ich schon im ersten Teil geschrieben habe, ziemlich interessant und cool. Es ist mal was anderes nicht immer diese naiven und kitschigen Gedanken der Mädchen zu lesen. Nur, hier... hier ist es schwer zu sagen ob nicht genau dies hier der Fall ist. Denn ich muss sagen, dass ich schon einige Gedanken und Aussagen seeehr kitschig finde. Ich kann mich nicht vorstellen, dass ein Typ, ein eigentlicher Frauenschwarm, so etwas sagt. Aber es ist dennoch mal schön aus der Sicht des Jungen zu lesen. smile

Im letzten Teil ist die Sicht hin und wieder etwas verschwommen und man bekommt auch etwas mehr über Minato Asahina zu lesen, nicht unbedingt direkt aus ihrer Sicht (mit ihren Gedanken und ihren Nebenerzäglungen), aber doch schon viele Szenen in denen nur sie vor kommt. Ich möchte das und fand das hier gut umgesetzt. Es wirkte nicht gezwungen oder gestellt, es war halt passend zur Story. Mich regte es nur wieder auf, dass sie es schaffte sich immer in die unmöglichsten und blödesten Situationen zu begeben! oerx

Takumi Sakaki ist irgendwie süß und zeigt hier eine sehr gute Seite. Er ist der Kapitän der Basketballmanschaft und führt sich auch so auf. Ich fand besonders eine Szene zwischen ihm und Eito ziemlich schön, da zeigte er was für ein loyaler Mensch er ist. Ich mag ihn und wenn ich Minato wäre wusste ich absolut nicht für wen ich mich entscheiden würde, auch wenn hier im letzten Teil ja die Lösung kommt.

Und zum Schluss komm ich nochmal auf Eito Tsukishiro zu sprechen. Er ist irgendwie nervig und cool zu gleich, das ist sehr gemein. Ich glaub man sollte sich in manchen Szenen eher über ihn aufregen, aber ich schaffe es nicht. Und ich finde es zum Verzweifeln, denn am Ende kann Minato nur mit einem gehen! smilesmile
Eito ist aber auch manchmal doch schwer zu verstehen und einfach nur lästig. Aber wie gesagt „manchmal“. Ich find ihn einfach cool irgendwie. zwinker

zum Inhalt

Eine gute Fortsetzung, nicht herausragend gelungen aber sich unterhaltsam. smile

Ich fand die Geschichte gut weiter geführt.
Allerdings hätte die Geschichte vermutlich mit dem zweiten Teil und ein paar mehr Seiten schon beendet gewesen sein können (auch wenn der Satz jetzt komisch klingt lach2). Ich finde nämlich, dass der Inhalt nicht mehr sooo viel Neues hergegeben hat. Nicht, dass so gut wie gar nichts mehr vor kam, denn das stimmt nicht. Nur meiner Meinung nach war jetzt auch nichts krass weltbewegendes dabei, das mich total umgehauen hat.

Das Ende ist so einfach... dass es schon wieder vergänglich ist.
Das ist fast ein bisschen schade, denn obwohl ich das Comic vor einer Woche fertig gelesen hab (am 15.07.) ist es nur gar nicht in Erinnerung geblieben.
Ich hätte mir etwas kleines episches erhofft, etwas wo man sagt: Das passt. Das passt zur Story, zu den Charakteren und zum Genre. Nur leider war das nicht der Fall.

Dennoch war es schön und unterhaltsam. Ich konnte schmunzeln, mit fiebern und weiter rätseln. Ach und verzweifeln, weil sie Jungen alle irgendwie auf ihre Weise toll waren. zwinker

Da es noch zwei Extra-Geschichten gibt werde ich mich kurz auch dazu äußeren.
Einmal muss ich vorweg sagen, dass ich sowas schade finde, dass in einer Reihe in der eine Geschichte eigentlich Vordergrund haben sollte, plötzlich noch andere Kurzgeschichten rein getan werden um die Seiten-Vorgabe einzuhalten. tutmirleid

In Sentimental Boy A geht es um Aiji Fujisaki und Mao Ito, die sich seit sie klein sind  kennen. Sie haben den gleichen Wunsch: Sie wollen Schauspieler werden. Außerdem geben sie sich das Versprechen ihren ersten Filmkuss miteinander zu teilen. Doch als es fünfzehn Jahre später dazu kommt ist es kniffelig, denn Mao ist sehr beliebt und soll in einem Liebesfilm die Hauptrolle spielen, während Aiji sich mit Nebenrollen rumschlägt und eher als Bösewicht fungiert.
Ich mochte die Geschichte nicht ganz sooo sehr. Einmal wegen dem bereits genannten Grund, dass ich eine Zusatzstory lesen konnte eher blöd fand. Aber auch muss ich gestehen war der Inhalt sehr kitschig und vorhersehbar - sagt die die Bollywood-Filme liebt!)! tutmirleid

Offenbaren wir unser Geheimnis! gehört anscheinend zu einem bereits erhältlichen Manga der Autorin.
Yuka Tamaki, Tatsuya Jinno, Akira, Mahiro und Jun werden als so genannte „Ailien-Gestalten“ bezeichnet. In Stresssituationen oder unter Druck verändern Sie ihre Gestalt in eine Katze, einen Wolf, einen Affen, einen Hasen und eine Fledermaus (Reihenfolge siehe oben zwinker). Doch das ist gar nicht das Komplizierte hier in der Story, denn Yuka wird von einer Klassenkameradin gefragt ob sie ihr Tatsuya vorstellt. Sie willigt ein, obwohl sie merkt, dass ihr selber Tatsuya gar nicht so egal ist wie zuerst dachte.
Irgendwie finde ich die Idee zu der Geschichte ziemlich cool, da hätte ich glatt Lust das Einzelband zur Kurzgeschichte zu lesen. Und ich muss auch sagen, dass es wenn es sich hierbei echt um ein Vorgeschmack von einer anderen Story der Autorin handelt, dann ist das wieder cool. Sowas mag ich wiederum. zwinker

Ich werde nicht viel mehr sagen, weil es von meiner Seite her einfach nichts mehr zu sagen gibt. Aber ich fand insgesamt das Manga gelungen, unterhaltsam und ganz ansprechend. Nicht, dass es das Beste Band der Reihe war, aber es war schon ziemlich gut. zwinker

Mein Fazit: Gut