The Trench

Steve Alten
übersetzt von Bernhard Kleinschmidt


Nach dem der junge Megalodon ‚Angel‘, dank Jonas Taylor, in einer extra erschaffenen Lagune festgehalten wird und nun die Hauptattraktion überhaupt ist scheint es bei Jonas Taylor in seiner zweiten Ehe zu kreiseln. Wieder beschäftigt er sich nur mit dem Urgeschöpf das alle Menschen in Staunen versetzt. Das inzwischen 22 Meter große Weibchen möchte jedoch ausbüchsen, was Jonas niemand glaubt. Außerdem kommt noch hinzu, dass bei neuen Untersuchungen im Marianegraben - aus dem einst Angels Mutter empor kam - erneute Sichtungen von großen Hai ähnlichen Tieren die Rede ist.

Review

zu den Charakteren

Jonas Taylor
Auch hier konnte mich der Hauptprotagonist von sich überzeugen. Allein wie nah es einem ging, wie es ihm gehen musste und was er alles dachte. Ich liebe seine vorahnende Art, das hat die Geschichte immer so schön ran getrieben. Er kannte den Hai besser als sich selber und konnte immer gut erahnen wo dieser sich befindet. Das war faszinierend. Ich mochte seine Art und ich fand ihn super. :D

Der Meg
Wieder gelang es dem Autor den zweiten wichtigen Charakter so gut zu beschreiben, dass es fast schon beängstigend war wie nah man sich ihm fühlte. Der Hai ist einfach hammer beschrieben. Einfach kaltblütig, herzlos und so herrlich gefährlich. Das gefällt mir, ich bin hin und weg gewesen, wenn ich von ihm gelesen hab. Oder ihr! zwinker
Ich war immer gespannt und konnte gefühlt nicht atmen, wenn ich von Angel gelesen habe.

Terry
Die zweite Frau von Jonas Taylor ist sehr präsent. Das mag ich und es ist auch manchmal etwas nervig. Allerdings eher nur zu Beginn. Dort find ich sie naiv, wie sie nur an sich denkt und genau das ihrem Mann unterstellt. Und nachher wird sie sogar naiv und ich musste mich hin und wieder bei dem Gedanken „selber Schuld“ erwischen, auch wenn ihr unschöne Dinge zustoßen. Sie manövriert sich da irgendwie selber rein. Ihre späte Einsicht kommt meiner Meinung nach wirklich sehr spät, was ich echt blöd finde, aber was soll man machen - man braucht ja Spannung und Nervenkitzel.

Masao Tanaka
Ich mag den alten Mann total gern. Schon im ersten Teil konnte er mich begeistern. Ich fand, dass er immer eine gewisse Ruhe ausstrahlte, eine Gelassenheit an den Tag legte und jedem davon etwas abzugeben schien. Das mochte ich. Schade, dass ich das Gefühl hatte zu wenig von ihm zu erfahren/zu lesen. Das Gefühl ist sicherlich bestätigt, denn ich weiß, dass seine Rolle sehr klein war. Und doch muss ich sagen, dass mir das wenig ausgemacht hat, denn wenn er vor kam hab ich seine Szenen in vollsten Zügen genossen.

Mackreides (Mac)
Ich finde er ist einfach die genialste Person im gesamten Buch. Zwar fand ich, dass sein trockener Humor mir im letzten Buch nochmal mehr gefiel, aber auch hier musste ich oft schmunzeln. Außerdem kam hier sehr stark die Freundschaft zwischen ihm und Taylor zum Vorschein, das mochte ich. Ich liebe ihn für seinen Humor, seine Ehrlichkeit und seine trockene Art! Er ist eine total präsente Person, auch wenn hier eher Taylor (wieder) und Terry hauptsächlich im Vordergrund waren.

Benedict Singer
Ich mochte Singer gar nicht. Er war mir zu aufgetragen, zu exzentrisch und irgendwie eigenartig. Ich würde ja fast sagen, dass ich ihn als riesen Arsch bezeichnen möchte und noch schlimmeres sagen will, aber ich lass es. Ein bisschen interessant fand ich ihn nämlich schon, wie er da immer wieder seine Idee an den Mann brachte. Er wusste es sich zu verkaufen und sich zu präsentieren. Und doch viel mir schwer ihn als Menschen zu sehen, für mich hatte er kaum Gefühl und menschliche Züge. Das sollte er vermutlich auch nicht, aber dann ist es dem Autor gelungen mir das auch zu vermitteln. daumenhoch Man kann ihn mit dem menschlichen Meg vergleichen, er ist kaltherzig und unberechenbar.

Celeste
Celeste soll sehr hübsch sein. Ich finde der Name passt irgendwie zu dem was ich im Kopf habe. Ich konnte sie mir nicht ganz vorstellen, aber dann immer wieder sehr schemenhaft. Ich will mir nur keine blonde Russin vorstellen, keine Ahnung warum!

Ich mochte sie nicht, trotz schlimmer Vorgeschichte. Sie war alles andere als nett, nachdem man mit Singer zu tun hat kann man das auch nicht mehr werden denk ich. Und wenn ich an die Story ihrer Vergangenheit denke wird mir schlecht. Ich finde ihre Geschichte so intensiv und ekelig, dass ich froh bin, dass es hier bei nur um ein Buch ging. Dabei ist es gar nicht sooo schlimm, nur nicht schön. tutmirleid

zum Inhalt

Ein wirklich guter zweiter Teil, der unterhält, fesselt und einfach super geschrieben ist.

Es ist einfach faszinierend, wenn einen ein Buch so sehr fesseln kann, dass man nicht aufhören kann zu lesen.
So ging es mir mit diesem Buch. Ich hab es gerade zu verschlungen wie der Meg seine Beute! smilesmile Ich war (wieder) hin und weg. Von allem. Dem Schreibstil, des Aufbaues und der bildlich dargestellten Szenerien. verliebt

Inhaltlich konnte die Geschichte mich wieder richtig überzeugen.

Ich hab noch nicht viele Thriller/Horror Bücher gelesen, aber ich muss sagen, dass ich es unglaublich finde wie man es schaffen kann, dass die Geschichte so realistisch rüber kommt, aber dann doch über etwas eher absurdes schreibt. Versteht ihr was ich meine? Es gibt keine Megalodone mehr (auch, wenn ein Teil meines Herzens fest daran glaubt), doch diese Geschichte/dieses Buch macht es möglich.

Es war toll wie der Autor so nah am Geschehen beschreiben konnte, so realistische Sachen erklärte und beschrieb. Mir blieb oft der Mund vor Staunen offen. Es passierte einfach immer was, die Dinge wurden enorm gut umschrieben, sehr greifbar/vorstellbar.
Ich war immer im Geschehen beteiligt, als wäre ich einer der Randbesetzungen.

Ganz besonders ist wieder aufgefallen wie realistisch die Meg-Szenen sind. Dass von seiner Sichtweise geschrieben wird klingt super komisch. Aber da das Buch nicht in Ich-Form ist sondern der Autor über alle hinwegschreibt liebe ich es die Meg-Szenen zu lesen. Einfach super realistisch. smile
Lest das Buch selber, dann wisst ihr was ich meine. :D

Ich hab jetzt vor einer guten Woche (18.07., wer weiß wann ich das Review hochlade, wahrscheinlich ist die Nachricht dann schon total veraltet!) gesehen, dass der Film zum Buch endlich raus kommen soll. Aber durch den Trailer auch erfahren, dass wohl mehrere Bücher in dem Film vorhanden sind. Finde es super cool, dass das Buch verfilmt wird, aber eher auch super schade, wegen dem zusammen packen der unterschiedlichen Bücher. Selbst verständlich werde ich den Film sehen, aber ich bin etwas Zwiegespalten, denn ich weiß nicht ob die Filme ansatzweise an die Bücher kommen. Das ledige Hai-Film Thema... tutmirleid

Dennoch kann ich die Bücher wie gesagt nur empfehlen. Lest sie besser vor dem Film! 
Die Bücher sind alle mal lesbar - das erste war ja auch schon wundervoll! :D

Mein Fazit: Super