To All The Boys I've Loves Before

Jenny Han
übersetzt von Birgitt Kollmann

Wenn Lara Jean sich entleiben will hat sie für sich eine helfende Methode gefunden. Sie schreibt ihrem Schwarm einen Brief, einen Abschiedsbrief. Natürlich schickt sie diese nicht ab, sondern bewahrt sie einfach nur auf. Bis jedoch eines Tages die Briefe abgeschickt werden und diese nun an fünf Jungen verschickt werden. Doch eigentlich gibt es dabei kein Problem, wäre nicht einer der Freund ihrer Schwester und der andere der beliebteste Junge der Schule der es sich natürlich nicht nimmt sie auf diesen Brief anzusprechen.

zu den Charakteren

Lara Jean
Ich mag den Namen Lara totaaaal, aber Lara Jean!? Das geht gar nicht. Ich fand es total schrecklich ihn ständig zu lesen. Vor allem gab ihr niemand einen Spitznamen. Das war grauenvoll. Wobei die Freunde von Peter geben ihr einen, der sogar fast süß war. Ich mochte ihren Charakter irgendwie. Man konnte sich schnell in sie hinein versetzen, mit ihr leiden oder einfach nur verwirrt von ihr sein.

Kitty
Ich finde die kleine Schwester von Lara verdient ein extra Absatz. :D Sie ist zu gleich süß und taff in einen. So viel Mut und Keckheit hätte ich ihr nicht zu getraut. vor allem, dass sie ihren Träumen nach geht finde ich besonders cool. Natürlich kann sie nerven wie alle kleinen Schwestern, aber sie macht das irgendwie anders. Durchdachter und raffinierter. An ihr gefiel mir jedoch das lebhafte und kindliche am Besten. Daran merkt man einfach, dass sie doch erst 10 war.

Peter
Leider brauchte ich um mit ihm warm zu werden. Doch war er als er das erste Mal auftauchte ehrlich süß und toll. Nach und nach konnte ich mehr mit ihm anfangen, er wurde immer witziger und begann seinem Charakter mehr Stärke und Ausdruck zu verleihen. Ich fand ihn spannend und hatte ihn ständig als wahre Sunnyboy, wie Lara ihn beschrieb vor Augen.

Josh
Okay, ich werde mich wahrscheinlich unbeliebt machen - oder doch nicht? - aber ich konnte Josh nie wirklich richtig greifen. Ich gebe zu, dass die Beschreibungen zu ihm zu schön waren um wahr zu sein und ich mir eingestehen muss, dass er toll ist, aber das muss doch schwer sein. So nett zu sein und dann so fern und unnahbar und doch da... Jetzt bin ich selber verwirrt. Josh verwirrte mich, weil ich mich zu ihm hingezogen fühlte. Da war es schwer ihn nicht zu mögen, dabei hab ich mich soooo angestrengt.

Margot, Dr. Corey und Chris
Ich liste die drei aus einem Grund zusammen auf. Sie haben zwar einen etwas größerer Part in der Geschichte, aber ungefähr einen gleich großen. lach2
Margot ist gebildet und wirkt oft kalt und sehr strebsam. Ich war mir zuerst sicher, dass sie toll ist, dann dass sie nervt und zu kalt ist und schließlich wer sie doch eifnach nur nett.
Dr. Corey ist das komplette Buch zum Stehlen. Auch, wenn ich weiß, dass er nicht der koreanische Part von Laras Eltern ist habe ich einen Jackie Chan-Dubel vor Augen. rotwerd
Chris find ich ganz ganz merkwürdig. Es liegt ganz gewiss an ihren Vorlieben und ihrer Art. Keine Ahnung, aber ich könnte mich nicht mit solch einer Person abgeben. Auch wenn sie ja anscheinend doch eine sehr gute und loyale Freundin ist. schulterzuck

Lucas, John und Kenny
Ich hab gedacht, dass sie eine größere Rolle bekommen. Jedoch war es nicht schlimm, denn einem jeden wurde eine erklärende Story verpasst warum er unwichtig war. Nicht das sie nicht rein passten, denn sie kamen vor. Kenny als Erzählung, John mit einem (wie ich finde) unglaublich gelungenen Gastauftritt und Lucas als etwas aufwenigeren und öfter erscheinenden Gast.
Fand ich cool, muss ich sagen. top

Genevieve
Bevor ich meine Meinung zu ihrem Charakter schreibe eine Frage: Bin ich, gott verdammt nochmal, die Einzige die diesen Namen nicht aussprechen kann?
Sie ist genau wie ihr Name: Eine Zumutung, unerträglich, ein blöder Witz und einfach unsympathisch. Sie wirkt falsch, unmenschlich, paranoit und manipulativ. Ihr Charakter ist unmenschlich und abgrundtief unattraktiv.

Andere wie Peters Familie und Joshs Familie
Ich könnte noch mehr aufzählen Laie, Genevieves Freundinnen, Peters Kumpels, Lara Jeans Nachbarin und weitere), aber ich glaube ich belasse die Betitelung mit 'Andere wie...' erst mal so und warte auf eure Meinung.
Besonders Peters Familie und Freunde haben mich beeindruckt. Ich fand sie spannend beschrieben.
Natürlich war es aber auch interessant von Joshs Familie zu hören. Allerdings wer es genauso traurig. tutmirleid

zum Inhalt

Ein wirklich gelungenes Buch, dass unterhält und mich gefesselt hat. smile

Ich mag wie das Buch anfängt. Es hat ein schönes Start-Intro, mit den man gut in die Geschichte geführt wird. Ich mag sowas, sowas erklärendes, zum Nachdenkendes (auch wenn das Wort komisch klingt)!

Dann beginnt das Buch recht ruhig, viel wird erklärt oder beschrieben bevor es so richtig los geht. Nicht, dass ich das schlimm finde. Ich mag es nur, wenn man nicht unbedingt 10 Kapitel warten muss.

Mir gefiel, dass die Kapitel schön kurz waren. Man muss nicht immer ein sooo langes Kapitel machen nur weil es irgendwelche Menschen gibt die gern lange Kapitel lesen. Ich lese lieber kurze in denen alles gesagt wird und man so jeder Zeit eine Pause machen kann.

Wärend des Lesens hatte ich die ganze Zeit angst, dass ich den falschen der zwei Hauptcharaktere (neben Lara Jean) mögen könnte. Wahrscheinlich wäre es mir egal gewesen, wenn ich nicht die Klappentexte der folgenden Bücher gelesen hätte.
Ich will aber nichts spoilern oder euch jetzt verwirren, denn ganz ehrlich: es machte nichts aus. Nur ein bisschen. smile

So allgemein war ich sehr angetan von der Story und von der Entwicklung der Geschichte. Natürlich, im Grunde wer es sehr vorhersehbar wie immer mundzu und die Story gab es so schon recht oft. Aber ich fand sie dennoch toll. :D

Es gab ein Ereignis, das ich nicht erwartet hätte. Da ich aber gewapnet war (was die Jungs angeht mundzu) konnte ich mich und meine Gefühle im Zaum halten. Und das war - für mich - gut, denn ich glaube ich hätte anders reagiert, wenn ich manches nicht schon vorher wusste. zwinker

Das Ende fand ich überraschend, aber sehr gut. Ganz besonders nachdem es noch weiter geht und man sich sonst fragt, was noch passieren könnte.
Auch hier sage ich nicht zu viel, ich will nichts verraten, aber ich kann nur sagen, dass so ein Ende auch mal schön ist. smile

Somit schließe ich mein Review und kann euch das Buch wärmstens empfehlen. Es liest sich super, es ist schön Teenihaft und lässt einen abschalten. Keine Ahnung ob ich den großen Hype mit fühlen kann, aber es war schon gut. Jetzt freue ich mich den Film zum Buch zu sehen (mal sehen ob er mir besser gefüllt als The Kissing Booth)! zwinker

Mein Fazit: Super