Autorin

Kerstin Gier

Cover

Inhalt

Liv und ihre Schwester, Mia, schlägt es nach London. Natürlich nicht aus freien Stücken. Ihre Mutter hat wieder einen neuen. Ernest Spencer. Und mit ihm kommen in das Leben der drei Frauen zwei weitere Kinder. Die Zwillinge Florence und Grayson. Liv und Mia wollen zuerst alles daran setzen, dass diese neue Beziehung nicht gut verläuft. Doch schnell wird klar, dass es ihrer Mutter ernst ist mit Ernest. Mit dem Umzug ist natürlich einiges verbunden und auch der Wechsel in eine neue Schule. Dort trifft Liv auf so manch verrückter Leute unter anderem die ihr zugewiesene Persephone - die ihr die Schule zeigen soll - und zuerst sehr abgeneigt von ihr ist. Als sie dann aber erfährt, dass Livs Mutter mit dem Vater eines der begehrtesten Jungen in der Schule zusammen ist ändert sich das schnell und sie weicht Liv kaum von der Seite. Diese stört das sehr. Grayson und seine Freunde Henry, Jasper und Arthur sind nicht nur die beliebtesten Jungs der Schule, nein sie waren sogar ein Geheimnis. Und Liv wird dieses Geheimnis lüften, schneller als ihr bewusst ist. Und plötzlich steckt sie mitten drin. Mitten in einer sehr realen Traumwelt.

Review

zu den Charakteren

Keine Person findet nicht seine Zugehörigkeit, oder wirkt einfach zu viel des Guten. Jede Person scheint durchdacht und ich hoffe ich werde jede aufzählen können, ohne irgendetwas zu verraten (das wird nicht schwer zwinker)

 

 

Olivia „Liv“ Silber

Trotz ihres Eigensinns und ihrer naiven Ader mag ich Liv toootal. Ich mochte sie, seit dem ich ihre ersten amüsanten Gedanken zu lesen bekommen hab. Das macht mir aber jeden sympathisch. Ich kann ihr zwar nicht in ihrem Geschmack zustimmen, aber das soll mal jetzt kein Thema sein. ;) Allerdings mag ich ihren klaren Blick des Ganzen, so auch der Beschreibung der vier Jungen. Ganz besonders Rasierspaß-Ken. :D

 

Mia Silber

Ich bin ein kleiner Fan von ihr. Sie ist witzig, selbstbewusst und einfach sehr interessant. Damit hätte ich sie eigentlich schon beschrieben. Was soll ich noch sagen?Sie ist einfach klasse, man muss sie mögen. Sie ist direkt und einfach sehr raffiniert.

 

Henry Harper

Jop. Einer der vier Blondinnen. Er ist ganz nett. Aber mehr ist da nicht. Wer weiß, vielleicht entwickelt er sich ja noch - ich bin sicher das wird er, aber in welche Richtung!? hehe Er ist sehr kühl, distanziert und will nicht ehrlich sein. Letzteres stört mich sehr. Außerdem finde ich ihn prollig und recht unangenehm. Ich denke, das reicht um zu erfahren was für eine Meinung ich über ihn habe. smile

 

Grayson Spencer

Uhhh. Ich finde ihn klasse. Nach seinem ersten Auftritt ha ich mich in ihn verliebt. rotwerd Ja, ich gebs zu ich bin auf der Greyson-Seite. verliebt Er ist einfach toll, sau lieb und herzlich, hat voll den Beschützerinstinkt - und das bei einem Mädchen, dass nicht mal seine richtige Schwester ist (noch nicht tutmirleid).

 

Arthur Hamilton

Er scheint ja der schönste Typ der Welt/Hemisphäre zu sein... schulterzuck Empfinde ihn nicht so, naja, wobei ich ihn ja nicht sehen kann. Er ist ganz okay finde ich, so sein Charakter. Zum Ende hin habe ich ihn sogar tatsächlich etwas gemocht.

 

Jasper Grant

Er ist einfach... dumm. Ich glaub da braucht man gar nichts anderes versuchen zu erklären. Er ist es einfach und das zeigt sich in sehr vielen Szenen und ganz besonders der Beweis, dass Persephone (siehe unten) auf ihn steht sagt alles. augenroll

 

Florence Spencer

Zuerst mochte ich sie sogar ganz gern. Aber das änderte sich wahnsinnig schnell, vor allem als sie versucht hat nett zu sein. Allerdings weiß man ja noch nicht was auf uns wartet (also ich weiß es nicht) und ich bin gespannt.

 

Lottie Wastlhuber

Sie ist einfach wundervoll. Sie wirkt erwachsen, liebevoll und wahnsinnig witzig. Ganz besonders als der Bruder von Ernest Spencer (Charles) auftaucht. lach2

 

Anabel Scott

Ich fand sie zuerst sehr interessant und toll. Das änderte sich im Laufe des Buches sehr, aber das könnt ihr ja selber erfahren. zwinker

 

Emily Clark

Zuerst mocht ich soe gaaar nicht. Warum? Keine Ahnung... sie ist mit Grayson zusammen. :D Ne, ehrlich ich weiß es nicht. Aber kurz vorm Ende schwang das Ganze etwas um und eine Aussage von mir war irgendwie so treffend auf meine Meinung, dass ich sie kurzerhand doch mochte - ich bin gespannt wie lange.

 

Persephone Porter-Peregrin

Seit dem sie das erste Mal auftauchte war sie mir unsympathisch. Ich bin echt gespannt wie es bei ihr aussieht, was sie für Geheimnisse lüftet von sich, was sie alles wirklich weiß oder eben nicht weiß und was da nun wirklich mit ihr und Liv ist - oder sein wird. smile

 

Ann Matthew

Eigentlich finde ich Liv's und Mia's Mutter nichtssagend. Ich hab keine Gefühle zu dieser Frau, ich finde es ur sehr bescheiden, dass sie wohl bisher nicht wusste was sie genau will. Anscheinend weiß sie es jetzt denke ich, hoffe ich (nicht - oder doch?)... jedenfalls könnten in den nächsten Teilen mehr über das Verhältnis von ihr zu ihren Töchtern kommen. tutmirleid

 

Ernest Spencer

Joar, auch er hat weder Gesicht noch irgendwelche Eigenschaften die ihn mir merklich machen. Er ist ebenso nichtssagend wie die Mutter von Liv. Traurig, aber wahr.

 

Charles Spencer

Eigentlich könnte ich mich jetzt wiederholen, aber ich finde das Charles etwas mysteriös ist. Auch er ist eigentlich total nichtssagend und unwichtig, aber irgendwas muss er ja haben, dass er im Buch erwähnt wird und hier bei mir in meiner Rezension. Ich weiß nicht was es ist... vielleicht verrät es mir ja das zweite Buch der Träume.

 

Secrecy

Mit ihrem Tittle-Tattle Blog hält sie jeden auf dem neusten Stand und jeden auf Trapp. Denn sie gbt sich nicht zu erkennen. Das ist ja ganz cool und interessant, auch spannend meinetwegen. Aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass es jemand ist der eventuell in Verdacht ist oder aber so unwahrscheinlich, dass es doch wahr sein kann. silberblick So, oder so ähnlich. Dass es diese/diesen Secrecy gibt finde ich aber ziemlich cool.

zum Inhalt

Ein unglaublich tolles Buch, dass vor allem wegen seinem Humor punktet.

 

Ich hab mit dem Buch angefangen, nachdem mir eine Kollegin und Freundin das Buch empfohlen und mit gebracht hat. Ich bin eigentlich kein Fan, der Bücher liest die andere einem empfehlen. Aber bei dieser Kollegin kann ich bis her nicht sagen, dass sie mir ein schlechtes Buch empfohlen hat. Im Gegenteil.

 

Die ersten Kapitel ziehen sich ja immer ein bisschen und wenn man dann nicht weiter liest, dann kann man das Buch EWIG liegen lassen. Ich hab es mit dem Buch versucht, aber da diese besagte Kollegin mir immer in den Ohren lag o ich denn schon weiter gelesen hab, hab ich dann nach den ersten zwei Kapiteln und einer fast ein monatigen Pause weiter gelesen. Und dann geschah ES... ich war einfach meeega gefesselt.

 

Da kam alles zusammen. Der Schreibstil, der Humor, die Ironie in manchen Szenen, diese Leichtigkeit und einfach die pure Freude am weiterlesen. Und ganz besonders gab es ein Gefühl, dass ich schon ewig nicht mehr beim Lesen hatte. Ich war gefesselt. Ich war total hibbelig, wenn ich nicht lesen konnte und abends - ich lese meistens abends vorm Schlafengehen - musste ich mich zwingen müde zu werden. :D

 

Selbstverständlich hat jeder so seine Lieblinge in einem Buch. Auch ich habe sie gefunden. In vor allem Grayson und Mia. Die zwei sind echt klasse. Ich kann gar nicht beschreiben wie toll ich sie finde. Natürlich ist Liv klasse und auch Lottie ist cool und taff. Aber Grayson und Mia haben mir es derzeit so richtig angetan. verliebt

 

Im Buch geschehen herrliche Alltagsdinge. Man hat nie das Gefühl, das das was da passiert einfach nicht gerade neben dir auf deiner Nachbarschule oder gar im Nachbarhaus geschehen könnte. Liv lebt ein recht normales, eben langweiliges und sehr stressiges Lebe, dank ihrer Mutter. Dass ein so genannter Babysitter nicht ein Leben lang bei einem bleibt, oder eben einfach sehr lange, ist klar und deswegen das ganze mit Lottie auch etwas strange, aber auch das irgendwie verständlich, wenn die Mutter immer weg ist und die Kinder von wem anderes erzogen werden an denen sie sich dann wenden und den sie einfordern.

 

Sicher tauchen auch die ein oder anderen Klischees auf, aber auch das finde ich fast amüsant und erfrischend. Jedenfalls keineswegs unpassend oder fehl am Platz.

 

Der schöne und sehr toll aufgesetzte Tittel-Tattle-Blog ist genial. Es hat ein bisschen was von Gossip Girl (auch wenn ich den Inhalt der Serie nur sehr wage kenne), aber das macht das Ganze irgendwie interessanter und holt nochmal andere Aspekte hervor.

 

Lebhafte Träume sind natürlich auch so eine Sache für sich. Der eine glaubt dran, der andere weiß, dass es sie gibt, der andere kennt es aus Filmen... ich selber hab absolut zu wenig Ahnung, dass ich es nachvollziehen oder gar glauben kann. Aber ich finde es im Film sehr phantastisch beschrieben. Phantastisch ist hier auch wirklich des Genres wegen gemeint. Aber auch klasse phantastisch. Die Beschreibungen sind unglaublich cool und vorstellbar einfach. Es wirkt gar nicht zu unreal. Im Gegenteil. Vor allem da einem dank der Traumwelt ja auch einfach zu viel offen liegt. Das macht das Ganze so spannend.

 

Die Liebe ist auch ein Thema, natüüürlich. Aber ich werde dazu nur sagen, dass mir Livs (hoffentlich jetziger) Geschmack bis her nicht gefällt. mundzu

 

Okay, belassen wir es nun dabei. Ich denke meine Rezension ist Aufschlussreich genug. Wenn nicht dürft ihr mich gern mit Fragen bombadieren - ich freue mich jetzt schon. kuss

 

Ein tooootal empfehlenswertes Buch, das einfach einfach geschrieben ist. Es ist nicht nur für die Jugendlichen etwas. Es ist auch was für jeden Phantasie- und Mysterie-Freund etwas. smile

 

Mein Fazit: Top